Ex zurück mit Kind und gemeinsamer Wohnung
Verfasst: Di 28. Apr 2026, 17:18
Hallo in die Runde,
ich probiere mich kurz zu fassen, wobei genau DAS wahrscheinlich jeder behauptet.
Sie Mitte 30, ich Mitte 40. Wir haben uns zum Frühlingsanfang 2022 kennengelernt und sind seitdem in einer festen Beziehung, also bis vor kurzem, knapp 4 Jahre Beziehung. Als Trennungsgrund gab sie „Gefühle weg“ an, der Klassiker.
Zur Beziehung:
Wir hatten eine etwas kürzere Dating-Phase, da es emotional, körperlich und auch in unsere Lebensphase und zu unseren Vorstellungen passte. Nach etwa acht Monaten Beziehung sind wir daher bereits zusammengezogen, da sich zufälligerweise die Möglichkeit ergab, in eine sehr gute Wohnung zu ziehen – unsere Stadt ist einer der teuersten und schwierigsten Wohnungsmärkte in ganz Deutschland (Keine Ausrede, sondern Fakt)!
In unserem ersten Urlaub – noch vor dem Zusammenzug – kam es zu einer ungeplanten Schwangerschaft, von der wir erst nach Zusammenzug erfahren haben, unser Kind wird dieses Jahr 3.
Die Beziehung ist offiziell seit März beendet. Sie hatte das Gefühl bzw den Entschluss zur Trennung wohl schon ab Januar sagte sie - allerdings kam es bis heute nicht zu einer vollständigen räumlichen Trennung:
Sie hatte ursprünglich geplant, mit dem Kind aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen (weil ich aufgrund meiner Investitionen dort und auch meiner Arbeit etc. nicht gewillt war ausziehen) und hatte dafür eine Wohnung zu Anfang dieses Monats angemietet. Diese wurde jedoch vor dem Umzug wegen gravierender Mängel von ihr (mit meiner Hilfe) fristlos gekündigt, weil sie dort doch nicht einziehen wollte (komplizierte Geschichte), sodass der geplante Auszug letztlich nicht stattgefunden hat. Dadurch leben wir aktuell auch weiterhin zusammen, jedoch ohne klar definierte Beziehung. Der Kontakt zwischen uns ist weiterhin vorhanden. Die Kommunikation findet regelmäßig statt (WhatsApp, Telefonate), vor allem aufgrund organisatorischer Themen rund um unser Kind, ihrer Probleme wegen Ärger mit dem neuen Vermieter, Arbeit, Kita etc. und dem gemeinsamen Alltag. Darüber hinaus gibt es jedoch auch weiterhin persönliche und teilweise lockere Interaktionen zwischen uns, sodass der Kontakt nicht ausschließlich funktional ist, sondern auch persönliche Elemente enthält. Wir hatten seit der Trennung auch schon zwei Dinner-Dates zusammen und sind uns auch körperlich wieder näher gekommen. Ich koche nach wie vor für uns als Familie, nur als Beispiel. Und wir sitzen abends auch gerne mit einem Glas Wein zusammen. Es gibt weiterhin Momente von Nähe, teilweise auch körperlicher, wie zum Beispiel Küsse oder gelegentliche intime Nähe, wie gemeinsames Duschen und Petting. Gleichzeitig ist die emotionale Gesamtsituation jedoch nicht klar definiert, da sowohl Distanz als auch Nähe irgendwie parallel existieren.
Diese Konstellation führt zu einer gewissen Unsicherheit auf beiden Seiten. Einerseits besteht weiterhin eine Verbindung und Vertrautheit, andererseits ist die Zukunft der Beziehung unklar und nicht definiert. Sie weiß manchmal auch nicht wie sie reagieren soll…
Ein zusätzlicher Aspekt, der die Kommunikation mit ihr teilweise beeinflusst, ist eine sprachliche Barriere. Sie spricht Deutsch auf einem B1-Niveau, wodurch es in der Kommunikation teilweise zu unterschiedlichen Verständnissen oder Interpretationen kommen kann. Dies hat in einzelnen Situationen dazu geführt, dass Inhalte nicht immer identisch verstanden wurden und sich dadurch Missverständnisse verstärken konnten. Dieser Faktor ist nicht als Hauptursache der Konflikte zu verstehen, hat jedoch in Kombination mit bestehenden Kommunikationsproblemen die Gesamtdynamik zusätzlich negativ beeinflusst.
Dadurch entsteht die Herausforderung, wie mit dieser Übergangssituation sinnvoll umgegangen werden kann, ohne zusätzliche Spannung, Konflikte oder Eskalationen zu erzeugen.
Welche Verhaltensweisen sind sinnvoll, um die Dynamik zwischen uns stabil zu halten oder langfristig positiv zu beeinflussen? Ist in einer solchen Konstellation ein Ex zurück realistisch möglich??? Da sie ja nicht ausgezogen ist, was Metin als Voraussetzung sieht, laut einem seiner Videos. Er hat so einen Fall wohl noch nicht, so klang es zumindest in dem Video: Ex / Du muss ausziehen, da führt kein Weg dran vorbei…)
Und welche konkreten nächsten Schritte würdet ihr empfehlen, um Klarheit und Stabilität in diese Situation zu bringen?
Aktuell ist sie noch mit dem Kind in der Heimat, die Großeltern besuchen. Der Kontakt ist ein bisschen eingeschlafen in den letzten Tagen, eine Art latente Kontaktsperre. Es gab aktuell keine Themen, weshalb ich Kontakt hätte suchen müssen, und sie hat wohl auch keine Themen für WhatsApp oder Telefon, dadurch war es gerade relativ ruhig - außer sie brauchte Hilfe!
Ihr schon vor der Trennung geplanter Urlaub bei ihren Eltern hat mir bis jetzt schon gut getan (zum Kopf sortieren, Frame aufarbeiten, meine eigenen Sachen weiter zu pushen). Ihr hat es auch gut getan (was ich so von ihr mitbekommen habe) und vor allem war es auch gut für’s Kind die Oma und den Opa zu sehen!
Beide kommen heute zurück. Gab gestern und heute organisatorisches, eigentlich nix wichtiges. Alles ruhig, alles normal.
Was mache ich dann, wenn wir ab heute Abend wieder unter einem Dach sind? Bleibe ich bei meiner Art der letzten Wochen? Probiere ich die Nähe zu intensivieren, auch körperlich?
Wie stelle ich es clever an, dass sich die Dynamik positiv nach oben entwickelt?
Schauen seit Wochen Videos, lese viel, mache mir Stichpunkte. Jedoch gibt es halt relativ wenig Video Material “Ex zurück mit Kind” bzw “Weiterhin zusammen wohnen mit Kind”.
Danke für eure Unterstützung,
BUSHIDO 武士道
ich probiere mich kurz zu fassen, wobei genau DAS wahrscheinlich jeder behauptet.
Sie Mitte 30, ich Mitte 40. Wir haben uns zum Frühlingsanfang 2022 kennengelernt und sind seitdem in einer festen Beziehung, also bis vor kurzem, knapp 4 Jahre Beziehung. Als Trennungsgrund gab sie „Gefühle weg“ an, der Klassiker.
Zur Beziehung:
Wir hatten eine etwas kürzere Dating-Phase, da es emotional, körperlich und auch in unsere Lebensphase und zu unseren Vorstellungen passte. Nach etwa acht Monaten Beziehung sind wir daher bereits zusammengezogen, da sich zufälligerweise die Möglichkeit ergab, in eine sehr gute Wohnung zu ziehen – unsere Stadt ist einer der teuersten und schwierigsten Wohnungsmärkte in ganz Deutschland (Keine Ausrede, sondern Fakt)!
In unserem ersten Urlaub – noch vor dem Zusammenzug – kam es zu einer ungeplanten Schwangerschaft, von der wir erst nach Zusammenzug erfahren haben, unser Kind wird dieses Jahr 3.
Die Beziehung ist offiziell seit März beendet. Sie hatte das Gefühl bzw den Entschluss zur Trennung wohl schon ab Januar sagte sie - allerdings kam es bis heute nicht zu einer vollständigen räumlichen Trennung:
Sie hatte ursprünglich geplant, mit dem Kind aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen (weil ich aufgrund meiner Investitionen dort und auch meiner Arbeit etc. nicht gewillt war ausziehen) und hatte dafür eine Wohnung zu Anfang dieses Monats angemietet. Diese wurde jedoch vor dem Umzug wegen gravierender Mängel von ihr (mit meiner Hilfe) fristlos gekündigt, weil sie dort doch nicht einziehen wollte (komplizierte Geschichte), sodass der geplante Auszug letztlich nicht stattgefunden hat. Dadurch leben wir aktuell auch weiterhin zusammen, jedoch ohne klar definierte Beziehung. Der Kontakt zwischen uns ist weiterhin vorhanden. Die Kommunikation findet regelmäßig statt (WhatsApp, Telefonate), vor allem aufgrund organisatorischer Themen rund um unser Kind, ihrer Probleme wegen Ärger mit dem neuen Vermieter, Arbeit, Kita etc. und dem gemeinsamen Alltag. Darüber hinaus gibt es jedoch auch weiterhin persönliche und teilweise lockere Interaktionen zwischen uns, sodass der Kontakt nicht ausschließlich funktional ist, sondern auch persönliche Elemente enthält. Wir hatten seit der Trennung auch schon zwei Dinner-Dates zusammen und sind uns auch körperlich wieder näher gekommen. Ich koche nach wie vor für uns als Familie, nur als Beispiel. Und wir sitzen abends auch gerne mit einem Glas Wein zusammen. Es gibt weiterhin Momente von Nähe, teilweise auch körperlicher, wie zum Beispiel Küsse oder gelegentliche intime Nähe, wie gemeinsames Duschen und Petting. Gleichzeitig ist die emotionale Gesamtsituation jedoch nicht klar definiert, da sowohl Distanz als auch Nähe irgendwie parallel existieren.
Diese Konstellation führt zu einer gewissen Unsicherheit auf beiden Seiten. Einerseits besteht weiterhin eine Verbindung und Vertrautheit, andererseits ist die Zukunft der Beziehung unklar und nicht definiert. Sie weiß manchmal auch nicht wie sie reagieren soll…
Ein zusätzlicher Aspekt, der die Kommunikation mit ihr teilweise beeinflusst, ist eine sprachliche Barriere. Sie spricht Deutsch auf einem B1-Niveau, wodurch es in der Kommunikation teilweise zu unterschiedlichen Verständnissen oder Interpretationen kommen kann. Dies hat in einzelnen Situationen dazu geführt, dass Inhalte nicht immer identisch verstanden wurden und sich dadurch Missverständnisse verstärken konnten. Dieser Faktor ist nicht als Hauptursache der Konflikte zu verstehen, hat jedoch in Kombination mit bestehenden Kommunikationsproblemen die Gesamtdynamik zusätzlich negativ beeinflusst.
Dadurch entsteht die Herausforderung, wie mit dieser Übergangssituation sinnvoll umgegangen werden kann, ohne zusätzliche Spannung, Konflikte oder Eskalationen zu erzeugen.
Welche Verhaltensweisen sind sinnvoll, um die Dynamik zwischen uns stabil zu halten oder langfristig positiv zu beeinflussen? Ist in einer solchen Konstellation ein Ex zurück realistisch möglich??? Da sie ja nicht ausgezogen ist, was Metin als Voraussetzung sieht, laut einem seiner Videos. Er hat so einen Fall wohl noch nicht, so klang es zumindest in dem Video: Ex / Du muss ausziehen, da führt kein Weg dran vorbei…)
Und welche konkreten nächsten Schritte würdet ihr empfehlen, um Klarheit und Stabilität in diese Situation zu bringen?
Aktuell ist sie noch mit dem Kind in der Heimat, die Großeltern besuchen. Der Kontakt ist ein bisschen eingeschlafen in den letzten Tagen, eine Art latente Kontaktsperre. Es gab aktuell keine Themen, weshalb ich Kontakt hätte suchen müssen, und sie hat wohl auch keine Themen für WhatsApp oder Telefon, dadurch war es gerade relativ ruhig - außer sie brauchte Hilfe!
Ihr schon vor der Trennung geplanter Urlaub bei ihren Eltern hat mir bis jetzt schon gut getan (zum Kopf sortieren, Frame aufarbeiten, meine eigenen Sachen weiter zu pushen). Ihr hat es auch gut getan (was ich so von ihr mitbekommen habe) und vor allem war es auch gut für’s Kind die Oma und den Opa zu sehen!
Beide kommen heute zurück. Gab gestern und heute organisatorisches, eigentlich nix wichtiges. Alles ruhig, alles normal.
Was mache ich dann, wenn wir ab heute Abend wieder unter einem Dach sind? Bleibe ich bei meiner Art der letzten Wochen? Probiere ich die Nähe zu intensivieren, auch körperlich?
Wie stelle ich es clever an, dass sich die Dynamik positiv nach oben entwickelt?
Schauen seit Wochen Videos, lese viel, mache mir Stichpunkte. Jedoch gibt es halt relativ wenig Video Material “Ex zurück mit Kind” bzw “Weiterhin zusammen wohnen mit Kind”.
Danke für eure Unterstützung,
BUSHIDO 武士道